Schwarzer Rindenbrand an Kernobst

Auszug aus dem Rundbrief Nr.: 1/2021 des Landwirtschaftsamt Backnang Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau

Schwarzer Rindenbrand (Diplodia) – Forschungsprojekt des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg (LTZ) An der Landesanstalt LTZ Augustenberg in Karlsruhe ist ein Projekt zum Schwarzen Rindenbrand (Diplodia) gestartet. Bearbeitet wird das Projekt von Frau Zugschwerdt (LTZ Augustenberg). Der Schaderreger ist stark verbreitet im Streuobstbau und tritt auch in biologisch bewirtschafteten Erwerbsobstanlagen auf. In der letzten Zeit gab es auch erste Funde in integriert bewirtschafteten Erwerbsobstanlagen.
Eine Infektion des Pilzes ist erkennbar durch schwarz bis dunkelbraun verfärbte, leicht eingesunkene Rinde. Häufig findet man Rindenrisse oder Verletzungen in der unmittelbaren Umgebung der Verfärbung. Manchmal löst sich die Borke vollständig ab, der Holzteil liegt dann vollständig frei und überwallt nur schlecht. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts möchte das (Landwirtschaftliche Technologiezentrum Karlsruhe (LTZ) Erkenntnisse über die Verbreitung in Baden-Württemberg und ganz besonders über die Anfälligkeit bzw. Widerstandsfähigkeit von Apfel- und Birnen-Sorten im Streuobst- sowie im Erwerbsobstbau erhalten. Hierzu hat das LTZ ein Merkblatt und Erhebungsbögen zur Erfassung von Schäden im Streuobst- und Erwerbsobstbau veröffentlicht. Die Unterlagen sind als Anlage beigefügt. Das LTZ freut sich über viele ausgefüllte Erhebungsbögen. Die Unterlagen können gerne weitergeleitet werden. Vielen Dank für die Unterstützung. 

2021_1_Anlage_LTZ-Merkblatt_Schwarzer Rindenbrand an Kernobst

2021_1_AnlageLTZ_Schwarzer Rindenbrand_Erhebungsbogen Streuobstbau

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